Marokko-Fans feiern Einzug ins WM-Halbfinale

Nach dem Sieg über Portugal
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Marokkanische Fans feiern in Bonn den Einzug ins WM-Halbfinale – Gewalt in Köln

Hunderte marokkanischer Fans feierten in Bonn den Einzug Marokkos ins WM-Halbfinale nach dem Sieg über Portugal. Die Polizei wurde mit vielen Kräften eingesetzt, um den Verkehr zu regeln. In Köln kam es zu Gewalt.

Es dauert nur wenige Minuten, bis sich die Bonner Innenstadt in ein marokkanisches Freudenmeer verwandelt: Kurz nach dem WM-Viertelfinalsieg Marokkos gegen Portugal bilden sich Umzüge mit feiernden Marokkanern um Bertha Von. Suttner Platz. Die Polizei war bereits vor dem Schlusspfiff in großer Zahl in der Innenstadt stationiert und wartete auf die Fans.

In Bonn feiern laut Polizei etwa 1000 marokkanische Fans friedlich

Laut Polizei füllten etwa 1.000 friedlich jubelnde und feiernde – mit Pauken und Trillerpfeifen ausgestattete – die Straßen, schwenkten in überglücklicher Siegesfreude die marokkanische Flagge, tanzten ausgelassen, zündeten Feuerwerke und zündeten Feuerwerke.

Der Hardcore-Kern der Party versammelte sich in der Kölnstraße neben McDonald’s – umgeben von der Polizei. Und die Kreuzung dort war bis zum späten Abend komplett gesperrt. Um jeder Gefahr vorzubeugen, zog die Polizei manchmal Feuerwerkskörper aus der Menge und ließ sie kontrolliert am Rand abbrennen. Die Polizei sperrte den Bereich um den Bertha-von-Suttner-Platz von der Kennedybrücke und die Kölnstraße von der Theaterstraße bis etwa 21 Uhr ab.

Unter den hupenden Autos der Feiernden waren auch ein paar Fahrzeuge nicht dabei, deren Insassen zunächst zum Feiern gezwungen waren – denn der jubelnden Menge konnte sich niemand entziehen.

Die Reisenden sind am Bertha-von-Suttner-Platz gestrandet

Da am Bertha-von-Suttner-Platz keine Züge mehr ankamen, wurde dieser Bahnhof längere Zeit überhaupt nicht genutzt. Züge von und nach Siegburg fuhren nur vom und zum Konrad-Adenauer-Platz. Aus der anderen Richtung zum Hauptbahnhof und wieder zurück. Auf der Baustelle am Bertha-von-Suttner-Platz waren laut unserem Reporter mehrere Reisende gestrandet: “Hier scheint niemand zu sein, der den Leuten Auskunft geben kann.” Laut Clarissa Butz von SWB haben es die Spediteure versucht, aber die Kunden haben wahrscheinlich zumindest Zugang zu sozialen Medien, um die Medien zu informieren.

Die Koblenzer Straße in Bad Godesberg ist gesperrt

Auch aus Bad Godesberg, Wachtenberg und anderen Stadtteilen sowie aus der Region wurden mehrere Umzüge mit marokkanischen Fans gemeldet. In Bad Godesberg konzentrierte sich die Aktion unter anderem auf die Bonner Straße und die Koblenzer Straße. Dort feierten laut Polizei etwa 200 Fans. Zwischenzeitlich kam es auch dort immer wieder zu Verkehrsbehinderungen.

Die Koblenzer Straße in Bad Godesberg ist komplett gesperrt. Von dort fuhr kein Bus. So sind einige Busse über das Sperrgebiet gefahren.


Die Koblenzer Straße in Bad Godesberg war zwischenzeitlich komplett gesperrt.

Die Koblenzer Straße in Bad Godesberg war zwischenzeitlich komplett gesperrt.
Foto: Max Mohlins

Unser Korrespondent vor Ort berichtet, dass in Bad Godesberg zunächst keine Polizei vor Ort war. Erst um 18.55 Uhr trafen die ersten Truppen ein und sperrten die Koblenzer-Straße.

Die Polizeileitstelle kümmerte sich bis in die späten Abendstunden um alle WM-relevanten Einsätze im Bonner Stadtgebiet. Während marokkanische Fans an mehreren Orten den Sieg ihres Landes im Viertelfinale der WM feierten und Straßen blockierten, mussten mehrere Polizeikräfte koordiniert werden, teilte die Generalversammlung mit. Rund 100 Polizisten waren in Bonn im Einsatz. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden vier Anzeigen gemacht – die Hintergründe sind noch nicht klar.

Unbekannte greifen Polizisten in Köln an


    Am Hohenzollernring in Köln war am Samstagabend kein Überholen mehr möglich.

Am Hohenzollernring in Köln war am Samstagabend kein Überholen mehr möglich.
Foto: Marcel Wolber

Auch in Köln wurde gefeiert. Dort wurde beispielsweise die gesamte Halle Hohenzollernring von marokkanischen Fans gesperrt, berichtet unser Korrespondent vor Ort.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, kam es auch zu Gewalt. Um dem entgegenzuwirken, setzte die Polizei Kräfte aus der ganzen Stadt ein. Im rechtsrheinischen Humboldt-Gremberg-Kreis versammeln sich nach dem Schlusspfiff spontan mehrere Hundert Nachtschwärmer unter freiem Himmel. Die Polizei sperrte den Hohenzollernring und die Taunusstraße für mehrere Stunden.

In der rechtsrheinischen Taunusstraße bewerfen drei Unbekannte die Heckscheibe eines Streifenwagens mit Steinen. Die Polizisten im Streifenwagen wurden nicht verletzt. Auf dem Taunusplatz warfen Unbekannte aus der Menge Flaschen auf Einsatzkräfte. Einer von ihnen schlug einem Polizisten auf den Helm. Er war auch nicht verletzt. An beiden Orten zündeten Unbekannte mehrere Brandbomben.

Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und wertet Aufzeichnungen der polizeilichen Videoüberwachung am Hohenzollernring und an der Kalk aus.

Auch in Düsseldorf, Dortmund und Essen fanden Fankonzerte statt

Auch andere nordrhein-westfälische Städte feierten nach dem überraschenden Sieg der marokkanischen Nationalmannschaft im Viertelfinale der Fußball-WM: Großer Andrang in der Düsseldorfer Innenstadt. Feuerwerkskörper und Knallkörper wurden angezündet, und Rauch breitete sich über dem von vielen Nordafrikanern bewohnten Gebiet aus. Ein dpa-Fotograf schätzte, dass mehr als 2.000 Fans den 1:0-Sieg Marokkos gegen Portugal feierten. Mehrere Polizisten waren im Einsatz.

Ruhiger wurde es in Dortmund und Essen. Nach Angaben eines Polizeisprechers feierten rund 300 Fußballfans in der Essener Innenstadt. „Feuerwerk wurde auch gezündet, aber insgesamt blieb alles ruhig“, sagte der Sprecher am Abend. In Dortmund fegte ein Autokorso mit Trompetenschall durch die Stadt. Bangalore werden angezündet, Feuerwerkskörper werden angezündet und marokkanische Flaggen werden geschwenkt.

Hier ist die Fotogalerie: So feiern die Marokkaner ihren Sieg im Viertelfinale der WM in Bonn

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